Lieber VON(Dennis)
Zitat
beluga, ehrlich gesagt gehst du mir langsam auf die Eier. Ich versuche dir mit der Geduld eines lieben Vaters zu erklären, dass man aufgrund von ungeprüften oder unprüfbaren Behauptungen keine sicheren Theorien aufbauen kann und du machst locker flockig weiter mit deinen Behauptungen. Das ist irgendwie frustrierend.
Hier noch mall zur Erinnerung
Schreiben von 12.2010
Liebe Schreiber und Leser dieses Forums,
liebe Geschädigte, Betroffene und Verursacher,
liebe Vertuscher und Aufklärer,
das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Ganz Deutschland hat sich unter einer Schneedecke verkrochen, wie PAUL TRAXEL unter seinem Deckmäntelchen des Schweigens. Der Winterschlaf des Vergessens hat begonnen.
Schön wär’s für PAUL TRAXEL, wenn es so wäre. Aber unter der eisigen Pracht des Winters da köchelt es. Da geschehen Zeichen und Wunder.
Da kommen Dinge ans Tageslicht, auf die man sich das ganze Jahr über gefreut hat.
Heute gibt es im Adventskalender ein Fenster zu öffnen, das Einblick in ein von PAUL TRAXEL persönlich „bearbeitetes“ FOREX-Konto aus dem Jahr 2008 gewährt.
Wer etwas vom Traden versteht und tiefer in die Materie einsteigen möchte, der lade sich den Kontoauszug als PDF herunter und mache sich sein eigenes Bild.
Für alle Anderen hier ein paar Zahlen und Informationen, die der Kontoauszug offenbart.
Zusätzlich eine schnelle Kontoübersicht als PDF, welche seine einzelnen Trades bündelt und schon per se erschreckend deutlich zeigt, welch Geistes Kind dieser Mann ist.
Deposit gesamt: Euro 816.824,78
Verlust durch Trading: Euro 814.890,16
Restguthaben: Euro 770,66
Verlust gesamt: Euro 816.054,12
Handelstage:31
Trades: 1.629
Units: 3.658.492.273
Lots: 36.584,92273
Kommission für PAUL TRAXEL: ca. min. Euro 120.000,-
Durchschnittlicher Verlust pro Position: Euro 500,-
Durchschnittlicher Verlust pro Handelstag: Euro 26.286,77
Kommisionskonto: ?
Weitere Trading-Konten: ?
Risk-Management: ?
Stop-Loss: ?
Soweit die Statistik. Aber was resultiert daraus, außer dass PAUL TRAXEL ein Profi im Geldverjagen ist? Und dass er bereit und zynisch genug ist, 90% der eingesammelten Gelder zu verbrennen um 10% zu kassieren?
Wir haben die Unterlagen von einem Psychologen beurteilen lassen. Seine Analyse kann natürlich eine umfassende psychologische Begutachtung von PAUL TRAXEL nicht ersetzen, aber FOREX und PSYCHOLOGIE sind enge Verwandte und so möchten wir den Mann hier gerne zu Wort kommen lassen:
„Vielen Dank für die freundliche Überlassung der Tradingtabelle.
Das mir von Ihnen zugesandte Dossier mit Unterlagen betreffend „handelstechnischer Strategien“ habe ich nach bestem Wissen ausgewertet.
Die Angabe einer Diagnose im Sinne der Klassifiaktionssysteme kann meinerseits mangels Informationen aus dem näheren Umfeld nicht getätigt werden.
Dennoch hier einige Erkenntnisse zusammenfassend und ad hoc beurteilt:
Beispiel: Am 18.09.2008 wurden insgesamt ca. 150 Trades getätigt. Dies bedarf einer hohen Fachkenntnis des Forexmarktes so wie einer hohen Fachkenntnis finanzpolitischer Einflussfaktoren auf das Traden. Insgesamt kann bei stetig abfallender Verlustkurve davon ausgegangen werden, dass weder Fachkenntnis noch Sachverstand vorhanden waren.
Vielmehr ist davon auszugehen, dass hier Pathologisches „Spielen bzw. Traden“ vorrangig war. Eine anders lautende Diagnose kann im Hinblick auf die Art und Weise, die Häufigkeit und die Handelszeiten nicht begründet werden.
Wenn man die Handelszeiten beispielsweise vom 17.09.2008 betrachtet, wurde der erste Trade gegen 03:30 Uhr getätigt. Der letzte um ca. 23:30 Uhr. Allein dieser Tradingrhythmus lässt schon auf Pathologisches Traden schließen.
Da absolut kein Konzept erkennbar ist und sich auch definitiv keine Rückschlüsse auf eine sinnvolle Handelsstrategie ziehen lassen, ist zudem davon auszugehen, dass eine Störung der Impulskontrolle vorliegt. Dies kann mit exzessivem Spielen verglichen werden.
Völlig außer Acht gelassen wurden jegliche Schutzmechanismen beim Forex-Trading. Das Money- und Riskmanagement wurde komplett ignoriert. Das Risiko, mit dem stellenweise gefahren wurde, entbehrt jeglicher Traderdisziplin, -Ehre und -Ethik.“
Unberücksichtigt lässt der Psychologe hierbei noch den Umstand, dass es sich um Gelder handelt, die PAUL TRAXEL anvertraut wurden um mit dem versprochenen Gewinn Gutes zu bewirken. Zum Verdacht auf Spielsucht und Unfähigkeit gesellt sich der Verdacht auf massive Untreue.
Ja, aber was hat das mit TXL zu tun? Das sind doch Daten aus einer Zeit, als es die TXL Business Academy und die TXL Capital Management noch nicht gab.
Nun: nach dieser ersten Analyse des Kontos stellt sich endgültig die Frage, wieso ein amtlicher Dorfdepp auf die Idee kommt, sich mit maximalem Aufwand als Trading-Guru und „Heilsbringer“ aufzuspielen?
PAUL TRAXEL: Fassade
TXL Business Academy: Fassade
TXL Capital Management: Fassade
Herrenhaus Buchholz: Fassade
Hotel Heimatblick: Fassade
TXL Campus: Fassade
TXL Seniorenresidenz: Fassade
Arbeitsverträge en Masse: Fassade
Mega-Zinsen und Monatszahlungen: Fassade
5149: Fassade
TAN e.V.: Fassadenverdacht
Nachrangdarlehen: Realität
Verdacht hier: mittelfristig geplanter und vordergründig gelungener Kapitalanlagebetrug
Grob geschätzter Schaden: zwischen 15 und 50 Mio. Euro, eventuell auch mehr
Grob geschätzter Gewinn vor Steuern: zwischen 2 und 5 Mio. Euro, eventuell auch mehr
Grob geschätzte Anzahl der Geschädigten: 700 bis 1.000, eventuell auch mehr
So weit diese grob geschätzte und rein weltliche Bilanz dieser Tragödie auf den Gipfeln der Hochfinanz.
Ach ja, und noch etwas. Im neuen Jahr möchten wir mit Euch den K2 erklimmen. Wir vermuten dort oben noch ein paar Leichen. Anmeldungen erbeten. Warme Kleidung, festes Schuhwerk und Sauerstoffmaske sind Pflicht.
Euch Allen ein gesegnetes Fest und bessere Zeiten in 2011
Anlagen: Detaillierte Trading Tabelle Schnelle Übersicht